Nexray
PV-Lamellenmarkise mit seitlichen Teleskop-Tragschienen anstelle klassischer Gelenkarme – Sonnenschutz und Balkonkraftwerk kombiniert.
🔬 Innovationskonzept · B2B-Partner gesucht · Kein Serienprodukt

PV-Lamellenmarkise: Stromerzeugender Sonnenschutz mit Teleskopmechanik

Die Nexray PV-Lamellenmarkise kombiniert Sonnenschutz und Balkonkraftwerk. Anders als klassische Gelenkarmmarkisen trägt sie ihre PV-Lamellen über zwei seitliche Teleskop-Tragschienen. So bleiben die Solarelemente starr, mechanisch geschont und kontrolliert ausfahrbar – ein mechanisch neuer Ansatz für stromerzeugenden Sonnenschutz auf Balkon und Terrasse.

Technische Prinzipskizze der PV-Lamellenmarkise: Seitliche Teleskop-Tragschienen führen die PV-Lamellen synchron aus der Kassette nach außen.
Konzeptdarstellung: PV-Lamellenmarkise mit seitlichen Teleskop-Tragschienen statt klassischer Gelenkarme. Darstellung ähnlich, nicht maßstabsgetreu.

Das Problem

  • Eine normale Markise oder Raffstore kostet nur Geld – die Sonnenenergie auf der Fläche bleibt ungenutzt.
  • PV auf klassischen Gelenkarmmarkisen ist technisch anspruchsvoll: Flexible PV-Materialien auf Rolltüchern werden wiederholt gebogen, was langfristig zu Materialstress und Leistungsverlust führen kann. Starre PV-Laminate sind für Gelenkarme zu schwer.
  • Balkonkraftwerke sind oft auf Geländer oder Boden beschränkt – die Fläche über Balkon und Terrasse bleibt ungenutzt.
  • Klassische PV-Aufständerung auf dem Balkon versperrt Sicht und Licht – entweder Sonnenschutz oder Strom, nicht beides.

Unser Ansatz

  • Doppelte Flächennutzung: Die Fläche über Balkon oder Terrasse dient gleichzeitig als Sonnenschutz und als potenzielle PV-Fläche.
  • Teleskop-Tragschienen statt Gelenkarme: Zwei seitliche Schwerlast-Auszugsschienen tragen die PV-Lamellen. Keine Knickarme, keine Aufrollbewegung – die Solarelemente bleiben starr und mechanisch geschont.
  • Modular und skalierbar: Einzelmodul 2×2 m, Doppelmodul 4×2 m (Zielwerte). Manuelle Kurbel oder Motor. Für Balkon, Terrasse und Erdgeschoss.
  • Schatten + Strom: Bis zu 1.500 Wp bei Doppelmodul als Zielwert. Verschattung der Wohnung im Sommer, mögliche Stromproduktion das ganze Jahr.

Funktionsprinzip: Teleskop-Tragschienen statt Gelenkarme

Das Kernprinzip der PV-Lamellenmarkise unterscheidet sich grundlegend von einer klassischen Gelenkarmmarkise. Statt die Bespannung aufzuwickeln oder mit Knickarmen auszufahren, basiert die Konstruktion auf einer stabilen, linearen Führungstechnik.

Konstruktionsschema (konzeptionell)

Wand / Deckenbefestigung
Kassette mit Motoreinheit
Linke + rechte Teleskop-Tragschiene
Frontprofil (synchron geführt)
Gekoppelte PV-Lamellen mit definiertem Neigungswinkel
Geschützte Kabelführung in den seitlichen Führungen
🔧 Seitliche Teleskopführung

Links und rechts der Konstruktion verlaufen stabile, mehrsegmentige Teleskop- Tragschienen (Schwerlast-Auszüge). Sie tragen das gesamte Gewicht der PV-Lamellen und führen das Frontprofil synchron nach außen. Anders als Gelenkarme entsteht keine vertikale Bewegungskomponente.

⚙️ Antrieb in der Kassette

Der Motor sitzt geschützt in der Wandkassette. Die Kraftübertragung auf die Teleskopschienen erfolgt konzeptionell über Zahnriemen, Kette oder Spindel – beide Seiten werden synchron angetrieben. Manuelle Kurbel als Basisvariante denkbar.

🔗 Gelenkige Lamellenkopplung

Die PV-Lamellen sind untereinander gelenkig verbunden. Beim Ausfahren der Teleskopschienen stellen sie sich automatisch in einen definierten Neigungswinkel. Beim Einfahren legen sie sich parallel in der Kassette übereinander.

🔌 Geschützte Kabelführung

Die Solarkabel jeder Lamelle werden gebündelt und geschützt innerhalb der seitlichen Teleskopführungen verlegt. Keine freiliegenden, bewegten Leitungen – die Führungen dienen gleichzeitig als Kabelkanal.

💨 Bessere Lastverteilung

Windkräfte und Eigengewicht werden über die seitlichen Führungen direkt in die Wand- oder Deckenbefestigung eingeleitet. Im Vergleich zu Gelenkarmen reduziert sich das Verwindungsrisiko bei breiten Modulen deutlich.

📐 Synchronisierter Auszug

Das Frontprofil wird über die beiden Teleskopschienen zwangsgeführt und bewegt sich parallel zur Wand. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Lamellenabstand über die gesamte Ausladung – ohne einseitiges Verziehen oder Schiefstand.

Alle Angaben basieren auf Konzeptannahmen. Die finale Antriebsart und die konkrete Ausführung der Lamellenkopplung werden im Rahmen der Prototypenentwicklung festgelegt.

Vergleich: Klassische Markise vs. PV-Lamellenmarkise mit Teleskopführung

Warum PV-Lamellen einen anderen mechanischen Ansatz brauchen als leichte Stoffbespannungen.

KriteriumKlassische StoffmarkisePV-Lamellenmarkise (Teleskop) ⭐
MechanikGelenkarme (Knickarme), Rolle für TuchSeitliche Teleskop-Tragschienen (Schwerlast-Auszüge)
BespanungLeichtes Markisentuch (Stoff, Acryl)Starre PV-Lamellen (Alu + PV-Laminat)
StromerzeugungKeineZiel: 600–750 Wp pro Modul, Einspeisung über Mikro-Wechselrichter
PV-IntegrationPV-Nachrüstung auf Stoff technisch schwierig, Rollbewegung belastet flexible ZellenStandard-PV-Laminate auf starren Lamellen – keine Aufrollbewegung, geringere mechanische Belastung
KabelführungBewegte Kabel an Gelenkarmen problematisch, ScheuerstellenGeschützte Verlegung in den seitlichen Teleskopführungen
LastverteilungPunktuelle Last über Gelenklager, Verwindung bei breiten ModulenLinienförmige Einleitung über beide Führungsschienen, geringere Verwindung
ModularitätBreite meist fest vorgegeben2×2-m-Basismodul, Doppelmodule skalierbar

Warum Teleskopführungen für PV sinnvoller sind

PV-Lamellen sind schwerer als Stoff. Eine klassische Gelenkarmkonstruktion ist für die Aufnahme von starren, verteilten Lasten über mehrere Quadratmeter nur begrenzt geeignet. Die Teleskop-Tragschiene bietet hier konstruktive Vorteile:

💪 Höhere Traglast

Schwerlast-Teleskopführungen sind für höhere statische Lasten ausgelegt als Gelenkarme. Das ist notwendig, weil PV-Laminate und Alu-Träger das Mehrfache eines Markisentuchs wiegen.

🔄 Weniger Spiel

Seitliche Führungen reduzieren Verwindung und seitliches Spiel. Das Frontprofil bleibt parallel zur Wand – wichtig für gleichmäßige Beschattung und saubere Optik.

🌬️ Windlasten

Windkräfte werden über die gesamte Führungslänge aufgenommen und gleichmäßig in die Wandbefestigung eingeleitet – statt punktförmig über Gelenklager.

🔌 Kabelintegration

Die Führungsschienen bieten geschützten Hohlraum für die Solarkabel. Keine bewegten Leitungen an exponierten Stellen – deutlich wartungsfreundlicher.

Fazit für die Konstruktion: Der Teleskopansatz ist kein „upgegradeter Markisenarm“, sondern ein eigenständiges mechanisches Prinzip. Er ermöglicht ein Basismodul von 2×2 m, ist auf Doppelmodule skalierbar und erlaubt eine saubere Trennung von Tragfunktion (Führungen) und Energieerzeugung (Lamellen).

Drei Ansätze für stromerzeugenden Sonnenschutz

Die Idee, Sonnenschutz und Stromerzeugung zu verbinden, gibt es in unterschiedlichen technischen Ausführungen. Eine Einordnung.

KriteriumNormale MarkiseSolarstoff-MarkisePV-Lamellenmarkise ⭐
GrundprinzipTextil-Sonnenschutz ohne StromFlexible Solarzellen im MarkisentuchFeste PV-Lamellen, ausgefahren über seitliche Teleskop-Tragschienen
StärkeBewährt, günstig, einfache TechnikElegante Integration in bekannte MarkisentechnikPV-Zellen müssen nicht aufgerollt werden; Standard-PV-Laminate nutzbar; stabile Führung durch Teleskopschienen
HerausforderungSonnenfläche bleibt ungenutztMechanische Belastung flexibler PV-Materialien durch AufrollenTeleskopmechanik, Lamellenkopplung und Kabelführung sind komplexer
Nexray-EinordnungAusgangspunkt: Die Fläche kann mehr.Spannender Marktbeweis für stromerzeugenden Sonnenschutz.Robuster Alternativansatz mit eigenständiger Mechanik, den Nexray für Balkon, Terrasse und B2B-Partner untersucht.

* Alle Angaben basieren auf Konzeptannahmen und öffentlich zugänglichen Informationen.

Technische Eckdaten

Zielwerte für das Basismodul – Konzeptannahmen, abhängig von finaler Entwicklung und Partner-Know-how. Keine zugesicherten Produkteigenschaften.

Zielwert
2 × 2 m
Breite × Ausladung (Basismodul)
Zielwert
600–750 Wp
pro Einzelmodul
Konzeptannahme
10 Stück
Lamellen je ~20 cm Tiefe
Zielwert
~50–60 kg
Gewicht pro Einzelmodul
Konzeptannahme
ca. 215 × 30 × 30 cm
(B × H × T) – Kassette mit gerundeter Premiumform
Zielwert
1.200–1.500 Wp
Doppelmodul (4 m): zwei Module nebeneinander, ~8 m² Bruttofläche
Konzeptannahme
Kurbel (Basic) / Motor (Premium)
synchronisiert über Zahnriemen links/rechts

Innovationskern

Ein potenziell schutzfähiger Innovationskern liegt in der Kombination aus seitlichen Teleskop-Tragschienen, automatisch ausrichtenden PV-Lamellen, integrierter Kabelführung und modularer Balkon-/Terrassenanwendung.

Die zentrale Botschaft: Die Innovation liegt nicht nur in PV auf einer Markise, sondern in einem neuen mechanischen Ansatz – starre PV-Lamellen werden über seitliche Teleskop-Tragschienen stabil, synchron und geschützt ausfahrbar gemacht.

🤝 Kombinationsinnovation

Die Neuerung liegt nicht in einer einzelnen Komponente, sondern in der spezifischen Kombination: Teleskop-Tragschienen + Lamellenkopplung + Kabelführung + Balkonanwendung als geschlossenes System.

📋 Keine Detailoffenlegung

Konkrete Konstruktionszeichnungen, exakte Gelenkgeometrien oder die genaue Zahnriemenführung werden nicht veröffentlicht. Schutzrechtsfähige Details bleiben dem späteren Patent- oder Gebrauchsmusterverfahren vorbehalten.

🔍 Prüfungsphase

Die Schutzrechtslage wird geprüft. Eine Entscheidung über Anmeldung von Patent- oder Gebrauchsmusterschutz steht noch aus.

Entwicklungsstand

Dies ist ein Innovationskonzept, kein Serienprodukt. Der aktuelle Stand ist die konzeptionelle Produktentwicklung / Vor-Prototyping.

🧪
Aktuell: TRL 2–3 (Konzept-Phase)

Technische Machbarkeit wird konzeptionell bewertet. Nächster Meilenstein ist ein funktionaler Labor-Demonstrator (TRL 4). Nexray sucht Partner für die Prototypenentwicklung und industrielle Validierung.

Keine falschen Versprechen: Diese Seite beschreibt ein Innovationskonzept in der Entwicklungsphase. Es gibt kein kaufbares Produkt, keine technische Zertifizierung, keinen Liefertermin. Alle Angaben sind Konzeptziele, keine zugesicherten Eigenschaften.

Roadmap

Die Entwicklungs-Roadmap ist als Planungsrahmen zu verstehen. Zeiträume und Meilensteine sind abhängig von Partnern, Finanzierung und technischen Ergebnissen.

Phase 1

Technische Konzeptvalidierung

  • Kinematik der Teleskopführung
  • Gewichts- und Lastannahmen
  • Lamellenkopplung
  • Kabelführung
Phase 2

Labor-Demonstrator

  • 1–2 Lamellen mit PV-Dummy oder Kleinmodul
  • Seitliche Mini-Teleskopführung
  • Motor- oder Handauszug
  • Messung der mechanischen Funktion
Phase 3

Balkon-Prototyp

  • Vollständiges 2×2-m-Basismodul
  • Wind- und Regentest
  • Elektrische Validierung
  • Wechselrichterintegration
Phase 4

Industriepartner / Pilot

  • Markisenhersteller
  • Aluminiumprofil-Hersteller
  • PV-Integrator
  • Wohnungswirtschaft / Pilotbalkone
☀️

Doppelte Flächennutzung

Die Fläche über Balkon oder Terrasse wird gleichzeitig als Sonnenschutz und potenzielle PV-Fläche genutzt – zwei Funktionen, eine Konstruktion.

🏗️

Teleskop-Tragschienen statt Gelenkarme

Zwei seitliche Schwerlast-Auszugsschienen tragen die PV-Lamellen stabil und führen das Frontprofil synchron nach außen. Keine klassischen Knickarme.

📦

Modulare Bauweise

Einzelmodul 2×2 m, Doppelmodul 4×2 m (Zielwerte). Manuelle Kurbel oder optional motorisiert. Für Balkon, Terrasse und Erdgeschoss.

600–750 Wp pro Modul

Konzeptannahme: Je nach Modulbestückung sind pro 2×2-m-Einheit 600–750 Wp Leistung als Zielwert denkbar. Einspeisung über Mikro-Wechselrichter.

🏭

B2B-Kooperation gesucht

Innovationskonzept zur Lizenzierung oder Kooperation. Nexray sucht Industriepartner aus Markisen-, Raffstore-, PV- und Gebäudehüllen-Bereich.

🔒

Geschützte technische Details

Detaillierte Konstruktion, Lamellenkopplung, Kabelbus und Kostenmodell werden geprüft und nur kontrolliert – gegebenenfalls unter NDA – offengelegt.

B2B-Kooperation gesucht

Nexray sucht keine Endkunden-Vorbestellungen, sondern Industriepartner zur technischen Validierung, Prototypenentwicklung und möglichen Lizenzierung.

🏭 Markisenhersteller

Fertigung, Mechanik, Vertrieb

🪟 Raffstore-/Jalousiehersteller

Lamellen-Know-how, Führungstechnik

☀️ PV-Integratoren

Solar-Know-how, Wechselrichter, Anschluss

🔩 Alu-Profilhersteller

Profile, Strangpressen, Beschichtung

🏢 Gebäudehüllen-/Fassadenanbieter

Integration in Neubau und Sanierung

🏘️ Wohnungsbaugesellschaften

Pilotprojekte, Serieneinsatz

Keine Vorbestellung. Kein Produktverkauf. Kein Liefertermin.

Interesse? So können Sie mitwirken

Dieses Konzept lebt von Partnern. Ob als Hersteller, Investor, Pilotkunde oder Ideengeber – wir freuen uns über ernsthaftes Interesse.

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Sie sind Markisenhersteller, Raffstore-Spezialist, PV-Integrator, Alu-Profilhersteller oder Zulieferer? Wir prüfen gemeinsam eine mögliche Kooperation oder Lizenzierung.

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⚖️

Rechtlicher Hinweis

Bei dieser Seite handelt es sich um die Vorstellung eines Innovationskonzepts. Es besteht kein Anspruch auf Lieferbarkeit, Serienreife oder kommerzielle Verfügbarkeit. Alle technischen Angaben sind Ziel- bzw. Modellannahmen und keine zugesicherten Produkteigenschaften.

Die Darstellung dient der Innovationskommunikation und Partneranbahnung. Genannte Leistungs-, Gewichts- oder Ertragswerte basieren auf Konzeptannahmen und können sich im Laufe der Entwicklung ändern.

Kein Produktangebot. Diese Seite dient ausschließlich der Kontaktanbahnung mit potenziellen Industriepartnern, Investoren und Pilotinteressenten. Technische Details werden nur kontrolliert und gegebenenfalls unter NDA offengelegt.

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